[Bla] Auf Wiedersehen, München, es war schön bei dir!



Hallo ihr Lieben!

Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, befinde ich mich derzeit in München und mache dort ein Praktikum.  Als Nordlicht ist das für mich schon "ziemlich weit unten". Nun neigt sich meine sechsmonatige Zeit hier dem Ende entgegen, die Kartons sind gepackt, ich lebe nur noch aus einem Koffer. 
Heute ist mein letzter Arbeitstag, morgen kommt die Post und holt meine Kartons und dann geht es zurück mit der Bahn in meine kleine aber feine Studentenstadt. 
Ich hoffe sehr, dass meine Kartons gut ankommen. Auf der Hinfahrt lief zwar alles gut, aber man weiß ja nie ... 

Die Zeit hier war wirklich schön, ich hatte erstaunlich wenige Verständigungsprobleme mit den Bayern (weniger als in Thüringen - aber das mag daran liegen, dass hier eben viele Zugezogene leben). In München habe ich mich auch sehr wohlgefühlt, aber ich bin da auch ein unkomplizierter Mensch, der wohl überall leben könnte. Nur die Preise ... Teuer ist diese Stadt wirklich. 

Aber es gibt viele tolle Sachen zu sehen, von denen ich leider nicht mal ansatzweise alle abgeklappert habe. Am Ende schien die Zeit zu reisen und es war eine Herausforderung, die Wochenenden gut zu planen. 
Ich habe es nicht mal ins deutsche Museum geschafft! Schande. 

Nun freue ich mich auf jeden Fall auf meine eigene Wohnung, meine Bücher, mein Bett, den schönen, sonnigen Ausblick aus meinem Zimmerfenster und alles, was ich sonst so vermisst habe. 

Die nächsten Wochen steht einiges an: Die Wohnung wieder einräumen, den Praktikumsbericht schreiben, für eine Prüfung lernen, zur Buchmesse fahren und außerdem kommen mich noch Ende März meine Eltern besuchen. Das wird großartig!
Im April wird dann wieder hochmotiviert ins Studium gestartet. Meine tollen Arbeitskollegen und auch die Arbeit werde ich sicherlich vermissen - aber ich habe auch wieder Lust aufs Studium. Ich denke, die kleine Pause war genau richtig. :)

Seid ihr schon mal in München gewesen (oder wohnt dort)? Wie gefiel/gefällt es euch? Habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht, wo ihr später gerne wohnen würdet, oder geht ihr da ganz spontan ran?

Viele Grüße
Miyann

[Rezension] Täter wie wir




Kim Fupz Aaakeson
Täter wie wir
dtv
6,95 €
ISBN 978-3-423-78270-8
1. Auflage Februar 2013
176 Seiten
Taschenbuch
ab 12 Jahren
Verlagsseite





Inhalt


Eine Gruppe Jugendlicher. Ihr letzter gemeinsamer Sommer. Und eine Schuld, die alle bis an ihr Lebensende miteinander verbindet. (Klappentext)

Wir hielten zusammen, das stand fest. Es gab alle möglichen anderen, mit denen wir nichts zu tun haben wollten, alle, die auf die Sønderhal-Schule oder die Margretheschule gingen, konnten uns mal am Arsch lecken. Wir rannten auch nicht mit Pakis oder Arabern rum, die waren doch nur krank im Kopf, einmal sahen wir, wie sie ein Mädchen zusammengeschlagen haben. [...]
Aber so etwas machten wir natürlich auch, wenn wir zusammen auf der Straße waren und da kamen welche in unserem Alter, dann kriegten die auch etwas zu hören, was ist los, habt ihr ein Problem, sollen wir reden, hä? Dann konnte man richtig sehen, wie sie schnell zu Boden guckten und es eilig hatten, es gab keinen, der sich mit uns anlegen wollte, das war ein verdammt gutes Gefühl.
S. 49f.


Meine Meinung


Im Mittelpunkt des Buches steht eine Gruppe jugendlicher Rebellen, die kurz vor dem Ende ihres ersten Schulabschnitts stehen. In Dänemark besuchen Jugendliche bis zur neunten Klasse gemeinsam eine Schule, danach können sie sich entscheiden, ob sie eine weiterführende Schule besuchen möchten. Auf die gemeinsame Zeit bis zu dieser Trennung wird in dem Buch genauer eingegangen.

Das Buch ist in verschiedene Abschnitte unterteilt wie Leute, Tiere, Sex, Tod, Geheimnisse. Hier wird mehr über das Lebens der Jugendlichen erzählt, Momente aus ihrer gemeinsamen Zeit oder auch Gewohnheiten, Einstellungen. Dabei gibt es keine spezielle Handlung, die verfolgt wird, man liest vielmehr kurze, nicht chronologische Abschnitte, in denen bestimmte Ereignisse oder Gedanken thematisiert werden.

Das ist das Auffällige an dem Buch: Es wird aus der 1. Person Plural erzählt. Das ist einerseits spannend, weil man stets die Clique als Ganzes wahrnimmt, andererseits fällt es so schwer, sich mit den Jugendlichen zu identifizieren. Alles bleibt seltsam fern, es war beinahe so, als würde ich einen Zeitungsartikel lesen. Auch wenn ein solcher Artikel sicher nicht so schnodderig geschrieben sein würde wie dieses Buch.
Die Sprache passte meiner Meinung nach gut zu dem Inhalt - ob das ein Lob ist, ist die nächste Frage. Sie war wirklich schnodderig, herablassend.
Die Jungsgruppe fühlt sich stark, unternimmt nur gemeinsam etwas und sie geben sich gerne rebellisch. Sie wollen cool sein und anerkannt werden. Dazu gehört ein offener Umgang mit Sex, Alkohol und Drogen genauso wie eine abwertende Grundhaltung gegenüber ihrer Umwelt. Respekt gegenüber ihren Mitmenschen ist ihnen vollkommen fremd.
Die Ursachen für diese Grundeinstellung werden nur grob angeschnitten. Bei einigen ist es ein schlechtes Elternhaus, wobei es hier verschiedene Varianten gibt, bei anderen bleibt es bis zum Ende im Dunkeln. Hier kann man die Ursache wohl im Gefühl der Stärke finden, das in der Gruppe entsteht.

Dass einem diese Gruppe wenig sympathisch ist, ist wohl von vornherein klar. Zusätzlich wird einem durch die Erzählform noch jede Möglichkeit zur Identifikation genommen - bis zum Ende war es mir nicht möglich, die einzelnen Gruppenmitglieder namentlich aufzuzählen und zu unterscheiden, zu ähnlich waren sie sich, zu distanziert waren ihre Erlebnisse.

Das besondere Ereignis, das auf dem Klappentext thematisiert wird, ereignet sich dann tatsächlich auf den letzten fünf (!) Seiten. Worauf es hinausläuft, war mir von vornherein klar, aber ich denke, man hätte noch mehr aus diesem Moment herausholen können. Spoiler:  Letztendlich ist es dieser Moment, in dem eine Grenze überschritten wird und in dem das "Wir"-Gebilde in ein "Ich" zerbricht. Mit dem Ende der gemeinsamen Schulzeit ist somit auch das Ende der Clique gekommen. 

Und nun? Ich sitze da und weiß nicht, was ich von diesem Buch halten soll. Die Grundidee finde ich extrem spannend. Ich muss auch zugeben, dass mich das Verhalten und die Einstellung der Jugendlichen wirklich schockiert hat. Die Darstellung ist sicherlich realistisch, dennoch fiel es mir schwer, das Buch zu lesen, in dem diese Abneigung gegen jeden anderen Menschen in jedem Wort spürbar war.
Sicherlich ist das ein schriftstellerisches Talent. Dennoch hat mich das Buch nicht wirklich gefesselt. Ich fand die Episoden aus dem Leben der Jugendlichen ganz unterhaltsam, aber die Distanz war mir persönlich einfach zu groß.

Wir waren häufig unterwegs, um zu glotzen, was denn sonst. Am Strand im Frühling oder im Sommer, auf dem Stadtfest, wir hielten immer nach Weibern Ausschau. Wir glotzten natürlich auch im Winter, nur da war es schwieriger, wenn man draußen war, sah man ja fast nur die Gesichter.
S. 120


Fazit


Eine interessante Grundidee, doch leider konnte mich das Buch nicht richtig fesseln. Es war interessant und einmal etwas anderes, die Distanz zu den Protagonisten war mir aber leider wirklich zu groß. Ich hätte mir den Umbruch in der Handlung früher gewünscht.

  

[Fotos] Schmetterlinge

Hallo ihr Lieben!

Letzte Woche war ich im Botanischen Garten, genauer gesagt bei einer Schmetterlingsausstellung. Was ich dort wollte? Fotografieren natürlich!

In der Ausstellung war es leider unerträglich voll, man ist kontinuierlich in einer Schlange gelaufen und hatte somit kaum Freiheiten; aber ein paar schöne Bilder sind trotzdem herausgekommen. Leider waren viele Leute nicht in der Lage die Hinweisschilder zu lesen und blitzten fröhlich herum ... Traurig. 

Insgesamt habe ich dort über 400 Fotos gemacht, dementsprechend lange hat das Aussortieren gedauert. Dennoch sind es nun einige Bilder geworden. Ich hoffe, die Menge stört euch nicht - ich habe schon so viele wieder rausgelöscht ... 

Eine vergrößerte Ansicht gibt es beim Draufklicken. 



Da sieht man mal, wie flauschig so ein Schmetterling sein kann. :)


Die grünen Falter haben es mir ja angetan, leider waren sie meist nicht in Reichweite oder sehhr gut getarnt. 


Noch ein Flauschfalter!


Die hier können sich auch echt gut tarnen. 



Hier kann man die schönen goldenen Staubpunkte erkennen. 






Hier ist gerade ein Schmetterling dabei, zu schlüpfen. Farblich sieht es auf jeden Fall schon mal großartig aus. :)

Das war die Auswahl. Ich hoffe, es waren euch nicht zu viele Bilder. Bald wird es sicher mal wieder einen Fotospost geben - Material habe ich eigentlich genug. Nur das Sortieren ist immer sehr zeitaufwendig. Mein Flickr-Account ist auch nur halbherzig gepflegt. 

Noch eine kleine Frage: Findet ihr die Größe so angenehm oder findet ihr es schöner, wenn die Fotos gleich größer sind? Dann würde ich nämlich mal entsprechend umstrukturieren. 

Viele Grüße
Miyann

[Aktion] Blogger schenken Lesefreude


Hallo. :)

Wahrscheinlich habt ihr alle schon von der "Blogger schenken Lesefreude"-Aktion gehört, die von zwei Bloggerinnen ins Leben gerufen wurde und zwar von Christina und Dagmar

Das Ziel der Aktion anlässlich des Welttag des Buches 2013 ist es, Lesefreude an andere Menschen weiterzugeben. Wie das funktionieren soll? Ganz einfach: Alle teilnehmenden Blogs verlosen am 23.04.2013 ein Buch an Lesefans. Welches Buch das ist, bleibt ihnen selbst überlassen.

Nach langem Überlegen habe ich mich gestern für die Aktion eingetragen. Mittlerweile nehmen schon über 500 Blogger teil, die Vielfalt der Bücher ist enorm. :)
Ich habe mich noch nicht für ein Buch entschieden, werde aber in den nächsten Tagen genauer darüber nachdenken, welches ich nehmen werde.

Wer von euch macht denn noch mit? :)

Viele Grüße
Miyann

[Rezension] Der seltsame Fall von Dr. Jekyll und Mr. Hyde




Robert Louis Stevenson
Der seltsame Fall von Dr. Jekyll und Mr. Hyde
Jahr: 1886

Meine Ausgabe:
insel taschenbuch
6,00 €
ISBN 978-3-458-34802-3
133 Seiten
Broschur
Verlagsseite





Inhalt


Stevensons unheimliche Geschichte vom ehrenwerten Dr. Jekyll und seiner »Nachtseite«, dem furchteinflößenden Mr. Hyde, ist einer der größten Klassiker der Gruselliteratur. (Quelle: Klappentext)

Und da entstand im Bewußtsein des Anwalts und wuchs zusehends ein eigenartig starkes, ja fast ausschweifendes Verlangen, die Gesichtszüge des wirklichen Mr. Hyde zu schauen. Wenn er ihn - so glaubte er - erst einmal mit eigenen Augen sehen könnte, würde sich das Geheimnis lichten oder vielleicht überhaupt in Nichts zerfließen, so wie es mit geheimnisvollen Dingen geschieht, wenn man ihnen auf den Grund geht. Er würde dann vielleicht eine Erklärung für seines Freundes seltsame Zuneigung oder Knechtschaft (oder wie man es sonst nennen mochte) und selbst für die seltsamen Klauseln des Testaments finden.
S. 26


Meine Meinung


Dr. Jekyll und Mr. Hyde; diese Geschichte ist wohl jedem ein Begriff. Ein Wissenschaftler, der sich durch eine geheimnisvolle Mixtur in ein zweites, finsteres Ich verwandelt. Es handelt sich hier also um eine Novelle rund um das Thema Seelenspaltung, den Kampf zwischen Gut und Böse im Menschen sowie eine genaue Untersuchung der menschlichen Persönlichkeit.

Ich wusste nicht genau, was ich von dieser Geschichte erwarten sollte, ich habe sie in meinem Regal entdeckt und spontan gelesen. Die Novelle ist wie ein Bericht aufgebaut, der aus der Sicht des Rechtsanwaltes Utterson erzählt wird, der sowohl der Anwalt als auch ein guter Freund von Dr. Jekyll ist.

Utterson wird auf die Gestalt des Mr. Hyde und das seltsame Gebaren seines Freundes Dr. Jekyll aufmerksam, der Mr. Hyde zum alleinigen Erben ernennt. Er kann nicht erschließen, was diese beiden Personen, die doch wie Tag und Nacht wirken, miteinander zu tun haben.
Mr. Hyde ist eine ungehobelte Person, die eine böse Ausstrahlung hat, während Dr. Jekyll ein ruhiger, freundlicher Mann ist.
Langsam geht Utterson dem Geheimnis auf den Grund, während die Ereignisse sich zuspitzen.

Besonders gut gefielen mit die letzten dreißig Seiten der kurzen Novelle, in denen genauer auf die Motivation und die Hintergründe von Dr. Jekyll eingegangen wird. Er schildert seine Gefühle und seine innere Zerrissenheit sehr nachvollziehbar. Von der Gesellschaft fühlt sich der Arzt eingeschränkt und er fühlt, wie seine finstere Seite immer stärker wird und ausgelebt werden will.


Ich erfuhr an mir selbst, und zwar in moralischer Beziehung, die völlige und ursprüngliche Zwiespältigkeit des Menschen. Wenn die beiden Wesen in meinem Bewußtsein miteinander rangen, selbst wenn ich für eins von ihnen gehalten wurde, konnte das nur geschehen, weil beide in mir wurzelten.
S. 105


Fazit


Eine interessante kleine Geschichte, die den Grundstein für viele gespaltene Persönlichkeiten und Literatur und Film legt. Sehr lesenswert!

  

[Challenge] CYA - Das NotizBuch ist da!

Hallo. :)

Gestern habe ich einen wunderschönen gelben Zettel auf dem Küchentisch liegen sehen, den meine Mitbewohnerin netterweise aus dem Briefkasten gefischt hat. Die Nachbarn hatten ein Paket für mich angenommen - da konnte ich mir schon denken, worum es sich handelte. Das NotizBuch!


Das Buch wird im Rahmen der Contemporary YA Challenge herumgeschickt und ich bin die erste bei der es (nach Hannah) landet. Ich bin wirklich gespannt. :) 

Mein erstes NotizBuch! Damit es nicht zu lange bei mir rumliegt, werde ich nun in den nächsten Tagen ein Marathonlesen veranstalten. Gestern musste ich noch backen, weil eine Kollegin heute Geburtstag feiert, doch die Wartezeiten habe ich bereits mit Vier Beutel Asche gefüllt.


(Ultimativer Kuchen/Torte/Dings!)

Bisher gefällt mir das Buch wirklich gut, ich bin gespannt ob das so bleibt. Gleich werde ich mich sofort wieder in die Lektüre stürzen! :)
Okay, ich muss auch noch den Kuchen/Torte/Dings weiter umsorgen - es braucht noch Sahne. 

Viele Grüße
Miyann

[Autorenvorstellung] Wer ist eigentlich ... Nils Mohl?





»Tendenziell immer dafür.«








Kurz und Knapp


Nils Mohl.
Jahrgang 1971.
Studium der Literaturwissenschaft, Linguistik und Volkskunde.
Lebt mit seiner Familie in Hamburg, Jenfeld, drei Kinder.
Unterrichtet an der Universität Hamburg »Schreibtechniken«.
Arbeitet in der Reklamewirtschaft.
Zwei Romane. Kasse 53. Es war einmal Indianerland. Ein weiterer wird gerade geschrieben.
Außerdem Kurzgeschichten, Erzählungen, Essays, Stücke.
Es war einmal Indianerland hat mehrere Preise gewonnen: Oldenburger Kinder- Jugendbuchpreis 2011, Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium 2012, White Raven der Internationalen Jugendbibliothek München 2012, Deutscher Jugendliteraturpreis 2012



Zur Vorstellung
Ich habe einzelne Ausschnitte und Statements aus Interviews zu verschiedenen Themen zusammengetragen, weil man einen Menschen und Autor wohl am Besten durch ein persönliches Gespräch kennenlernt. Ich hoffe, dir einzelnen Ausschnitte bringen euch Nils Mohl etwas näher und machen euch neugierig auf sein Schreiben. :)
Die Quellen stehen unten unter "Verlinkt". 




Es war einmal Indianerland


Inhalt
Stell dir vor, du bist 17 und lebst in den Hochhäusern am Stadtrand. Der Sommer ist heiß. Es ist Mittwochnacht, als dir Jackie den Kopf verdreht. Im Freibad. Fuchsrotes Haar. Sandbraune Haut. Stell dir vor, wie dir die Funken aus den Fingern sprühen vor Glück. Und plötzlich fliegt die Welt aus den Angeln: Zöllner erwürgt seine Frau. Edda, die 21-Jährige aus der Videothek, stellt dir nach. Mauser steigt mit Kondor in den Ring. Immer wieder meinst du, diesen Indianer mit der Adlerfederkrone zu sehen. Und dann zieht zum Showdown ein geradezu biblisches Gewitter auf – fühlt es sich so an, erwachsen zu werden? (Quelle)

Die Entstehungsgeschichte
»Ich hatte mich gerade auf ein äußerst ruhiges Dasein als Autor für ein handverlesenes Publikum eingestellt – da kam dann eine Anfrage von Rowohlt. Dort war die Leiterin Jugendbuch, Christiane Steen, über eine meiner Storys aus Ich wäre tendenziell für ein Happy End gestolpert. Schnelle Schnitte. Non-lineare Zeitstruktur. Der Held ein Teenager aus einer Plattenbausiedlung am Stadtrand. Sie wollte wissen, ob ich mich nicht an einem Roman für Jugendliche versuchen möchte und gab mir drei Wochen für ein Exposé. Einfaches Taschenbuch, Umfang maximal bis 180 Seiten: Das war so die Vorstellung.«

Die ungewöhnliche Struktur (Zur Erklärung: Die einzelnen Passagen des Buches sind nicht chronologisch angeordnet.)
»Die Verwirrung der Gefühle ist ja nun das Klischee schlechthin, wenn man über Menschen an der Schwelle zum Erwachsenwerden spricht. Es lag wirklich nah, das so zu regeln. Gerade weil es auch um das Thema Liebe geht. Um einen Prozess, der von der reinen Schwärmerei wegführt, hin zur Bereitschaft, jemand eigentlich Fremdes mit Vertrauen zu begegnen, Intimität zuzulassen und all diese Dinge. Das ist jenseits der Fiktion, wie jeder weiß, meist ebenfalls kein auffällig gradliniger Prozess. Ich fand es deshalb unheimlich reizvoll und schlüssig, das innere Ringen des Helden, sein Hin und Her, auch in der Form des Romans abzubilden.«

Das Alter des Protagonisten (17)
»Ein Leben reicht sowieso nicht. Nie. Deshalb ist auch allen mein Neid sicher, die statistisch noch mehr von ihrem übrig haben als ich. Und tatsächlich war in meinem Leben mit 17 sehr viel los, was ich gerne erlebt habe. Erste Freundin, erstes Festival, erste Autofahrt allein mit Freunden. Ich habe tolle Literatur entdeckt, tolle Filme, tolle Musik, dabei viel gelernt, was noch heute erstaunlich wichtig für mich ist. Das ist mir beim Schreiben erst richtig aufgegangen. Und mal ehrlich: Wer mit Ende 30, Anfang 40 würde nicht gerne noch mal 17 sein?«

Deutscher Jugendliteraturpreis - Ähnlichkeit zu Tschick
»Tschick ist ʻn tolles Buch - meins auch.«


Nils Mohl


Themenwahl der Romane
»Ziemlich am Anfang meiner Schriftstellerlaufbahn riet mir mein alter Handballtrainer: Deine Herkunft ist das Pfund, mit dem du wuchern musst, weil du nämlich weißt, dass es in diesen Hochhaus-Treppenhäusern nach Klebstoff, Pisse und Kohl mieft. Das mit den Treppenhäusern ist nicht ganz korrekt. Aber wahr ist: Ich habe bis 19 in Plattenbaublocks am Stadtrand gelebt. Dritter Stock. Malerischer Blick – selbst wenn man keine Schwäche für Beton und achitektonischen Brutalismus hat. Und sofern ich pathetisch aufgelegt bin, behaupte ich zuweilen: Ich empfinde da eine gewisse Verantwortung. Was vermutlich okay ist, weil ich das dann als Schriftsteller von mir gebe. In Wahrheit ist Kulisse aber immer bloß Kulisse.«

Das Schreiben
»Viel lesen. Viel ausprobieren. Viel löschen und wegschmeißen. Und dann noch mehr lesen und ausprobieren und löschen und wegschmeißen. Das sagen zwar alle. Aber an dieser Stelle stimmt das. Ausnahmsweise. Wobei es mir tatsächlich erstaunlich leicht fiel, für Indianerland eine Sprache zu finden. Ich hatte diesen Westernmetaphernfundus zum Beispiel, der sich als unheimlich reichhaltig erwiesen hat – und darüber war ich schon sehr froh.«


Zukunft


Was kommt als nächstes?
»Ich würde gerne eine Trilogie über das Erwachsenwerden schreiben, eine Liebe-Glaube-Hoffnung-Trilogie. Teil zwei ist auch schon in Arbeit. Er soll Stadtrandritter heißen.«

Worauf können wir uns da freuen?
»Auf Silvester und Merle, die darum kämpfen, zueinander zu finden. Auf Domino, die etwas dagegen hat. Auf Kitty, Silvesters verstorbene Schwester, die in ihrem Bruder noch sehr lebendig ist. Auf den Stadtrand im Herbst – mit viel fallendem Laub und Regen. Auf eine Geschichte um Eifersucht, Verrat, Gemeinschaft und um die Frage, woran glauben? Auf ein Wiedersehen mit Kondor. Auf ein Wiedersehen mit Edda und Mauser. Auf bewohnte Autowracks. Auf Feuer. Auf ein Epos in neun Aventiuren – und mit alternativem Ende. Auf etwas, das auf jeden Fall besser wird als die Klappentext-Prosa, nach der das jetzt klingt. Versprochen.«

Und danach?
»Indianerland und Stadtrandritter sind die ersten zwei Teile einer geplanten Trilogie über das Erwachsenwerden – keiner Serie, sondern tatsächlich einer Trilogie im klassischen Sinne. Alle Teile sollen auch für sich stehen können und zusammen trotzdem mehr ergeben als ihre Summe. Am Ende hätte ich dann gerne eine Liebe-Glaube-Hoffnung-Trilogie im Schuber: 1000-nochwas Seiten plus Making-of als Bonusmaterial. Und danach schlafe ich dann mal wieder richtig aus.«


Verlinkt

[Rezension] Im Wespennest




Bart Moeyaert
Im Wespennest
dtv
7,95 €
ISBN 978-3-423-62534-0
1. Auflage Februar 2013
144 Seiten
Taschenbuch
ab 13 Jahren
Verlagsseite





Inhalt


Die Geschichte des Mädchens Suzanne, das vor der Alternative steht, wegzulaufen oder endlich den Konflikt auszutragen, der schon so lange zwischen ihr und ihrer Mutter schwelt. Als an einem glutheißen Sommertag ein junger Mann im Dorf auftaucht und ihr den Kopf verdreht, ist für Suzanne die Entscheidung gefallen: Sie trägt den Konflikt mit der Mutter aus und sticht ins Wespennest. (Quelle)

Erst als ich auf der anderen Seite des Tores stehe, begreife ich, dass ich mich selbst vergessen habe. Ich habe immer geschworen, nie mehr in den Volckerwald zu gehen. Meine Kehle ist trocken, als hätte ich seit Wochen nichts getrunken.
S. 51


Meine Meinung


Beeindruckt hat mich an diesem Buch der Schreibstil. Er war mitreißend und sehr bildhaft, wenn auch teilweise reduziert. Ein toller Stil, den ich gerne länger genossen hätte. Speziell am Ende war ich immer begeisterter und dann ... war das Buch vorbei.

Das ist sowieso mein größtes Problem mit diesem Roman: Er endet zu früh. Ich habe das Gefühl, noch nicht alles erfahren zu haben und bleibe relativ ratlos zurück. Dies ist sicherlich ganz im Sinne des Autors, aber ich kann mich nicht ganz damit anfreunden.

Das Buch ist stark, keine Frage, starke Sprache, starke Symbole, aber die Handlung bleibt dahinter zurück. Obwohl im Verlauf der ersten 100 Seiten immer wieder Kapitel aus der Vergangenheit eingestreut werden und so Suzannes Geschichte immer weiter aufgerollt wird, war mir bis zum Ende nicht klar, worin eigentlich genau der Konflikt mit ihrer Mutter besteht. Anders als im Klappentext angegeben hatte ich auch gar nicht das Gefühl, dieser Konflikt würde im Mittelpunkt stehen. Es gibt so viele andere Konflikte, die mehr Aufmerksamkeit erhalten.
Das Ende hat mich auch sehr unbefriedigt zurückgelassen. Ein großes Fragezeichen verweilte in meinem Kopf.
Ich hätte einfach gerne mehr erfahren, um Suzanne besser verstehen zu können - so blieb mir das Verständnis leider an einigen Punkten verwehrt.

Die Handlungszeit des Buches umfasst genau genommen nur einen Tag, den Tag des Dorffests, an dem alle Menschen Konflikte vergessen und nur noch feiern wollen. Nur Suzanne kann sich dem bunten Treiben aus nachvollziehbaren Gründen nicht anschließen.
Gleichzeitig gibt es zu Beginn die bereits erwähnten Rückblicke in Suzannes Vergangenheit, die mir sehr gut gefallen haben.

Positiv lässt sich feststellen, dass hier (anders als man nach dem Klappentext vermuten würde) keine Liebesgeschichte im Mittelpunkt steht. Vielmehr handelt es sich um eine Geschichte des Erwachsenwerdens, die durch einen attraktiven jungen Mann ausgelöst wird.
Suzanne beginnt ab diesem Moment ihr Leben zu ändern, sie will sich nicht mehr mit allem abfinden, jeden Spott ertragen, sie will eigene Entscheidungen treffen und sich nicht länger unterordnen. Ob diese Entscheidungen die richtigen sind, steht auf einem anderen Blatt.

Hinter der Kirche liegt der Mond auf dem Rücken. Die Grabplatten sind Flecken im Gras, wie Laken, die jemand reinzuholen vergessen hat. Im Halbdunkel unter der Linde steht Wolf. Sein Gesicht leuchtet orange auf von der Glut einer Zigarette, und ein paar Herzschläge lang weiß ich ganz sicher, dass er in meine Richtung schaut.
S. 114


Fazit


Tolle Sprache, sehr schön erzählt, aber leider für meinen Geschmack zu wenige Hintergrundinformationen. Ich hätte gerne noch mehr über die Ursprünge der schwelenden Konflikte erfahren.

  

[SUB] Neues Material für die Challenges!


Bücher kaufen gehen ist doch das Schönste! Jedenfalls bin ich gestern tatsächlich fündig geworden, auch wenn die Klassikerabteilung extrem schlecht sortiert war.

Das Ziel war, für meine beiden Challenges (Contemporary YA Challenge & Oldie but Goldie) Buchnachschub zu besorgen, ich denke, das ist mir auch ganz gut gelungen.
Jetzt kommt die nächste Herausforderung: Die Bücher müssen alle noch im Februar gelesen werden, bevor ich wieder umziehe. Denn ein großer SUB, den ich dann mitschleppen muss, soll sich hier nicht anstauen.

Bei den Jugendbüchern habe ich wieder einmal zu den eher unbekannten Sachen gegriffen, das reizt mich immer sehr. Auch wenn ich gerne nochmal etwas von bekannten Autoren wie John Green oder Markus Zusak lesen möchte. Irgendwann ...!

Bart Moeyaert. Im Wespennest.  


Klappentext: Die Geschichte des Mädchens Suzanne, das vor der Alternative steht, wegzulaufen oder endlich den Konflikt auszutragen, der schon so lange zwischen ihr und ihrer Mutter schwelt. Als an einem glutheißen Sommertag ein junger Mann im Dorf auftaucht und ihr den Kopf verdreht, ist für Suzanne die Entscheidung gefallen: Sie trägt den Konflikt mit der Mutter aus und sticht ins Wespennest.

Kaufgrund: Ich bin letztens über die dtv-Seite gestolpert und habe mir dann einige Jugendbücher rausgesucht, die mich interessieren. Dieses war auch darunter. Viele der anderen gab es leider nicht, also habe ich mich auf "Im Wespennest" gestürzt. 
Ich habe gestern begonnen es zu lesen und bisher gefällt es mir sehr gut, ein schöner Schreibstil. 

Kim Fupz Aakeson. Täter wie wir.


Klappentext: Eine Gruppe Jugendlicher. Ihr letzter gemeinsamer Sommer. Und eine Schuld, die alle bis an ihr Lebensende miteinander verbindet.

Kaufgrund: Wenn das kein mysteriöser Klappentext ist, der hat mich schon angefixt. Und auch das Cover gefällt mir sehr gut. Also wurde das Buch eingepackt - ich bin echt gespannt, worum es genau geht. 





E.T.A. Hoffmann. Der Sandmann / Das Fräulein von Scuderi.


Klappentext: E.T.A. Hoffmanns Erzählung ›Der Sandmann‹ ist einer der ersten Psychothriller der Weltliteratur, der mit alptraumartigen Bildern wie dem vom Sandmann, der den Kindern nachts die Augen ausreißt, eine Brücke zu Filmregisseuren wie Alfred Hitchcock oder David Lynch schlägt. Das gesamte Genre wäre ohne Hoffmanns Erzählungen kaum denkbar, da er als einer der Ersten radikal die Grenze zwischen Einbildung und Wirklichkeit, Normalität und Wahnsinn aufgelöst hat. Nicht zufällig spielt ›Der Sandmann‹ denn auch bereits bei Sigmund Freud eine große Rolle: in dessen berühmtem Essay über ›Das Unheimliche‹.

Kaufgrund: Die Klassikerabteilung war wirklich nicht gut ausgestattet. Ich habe mich dann entschieden, speziell etwas von der "Fischer Klassik"-Reihe zu kaufen, weil ich da bereits einige Bücher besitze (ich mag Reihen un Bücherregalen). Von daher war die Auswahl recht begrenzt. 
Aber von E.T.A. Hoffmann wollte ich schon immer mal etwas lesen, seit sich ein Teil unserer Klasse durch den Kater Murr quälen musste. Den Kater gab es nicht, also wurde es dieses Buch. Erzählungen mag ich sowieso gerne, von daher ist es perfekt. :)



Was sagt ihr zu der Auswahl? Hat jemand schon mal etwas von E.T.A. Hoffmann gelesen? :)

Viele Grüße
Miyann

[Bla] Wieder da und voller Tatendrang!

[Stellt euch hier bitte ein schönes, 
gemütliches Foto vor, am besten mit 
einem großen Kakao oder Kaffee.]

Hallo ihr Lieben!

Nachdem ich meine Prüfungswoche mehr oder weniger gut überstanden habe, bin ich nun für die letzten Februarwochen in die Münchener Wohnung zurückgekehrt. Jetzt kann ich die paar verbleibenden Arbeitstage genießen, lesen, den Blog wieder richtig pflegen und nochmal letzte München-Eindrücke sammeln.

Heute werde ich seit langem mal wieder losziehen, um Bücher zu kaufen. Das ist zumindest der Plan, mal sehen, ob mich das Angebot in den Buchhandlungen zufrieden stellen kann. Die grobe Planung sieht bisher den Kauf eines Klassikers und den Kauf eines Jugendbuchs vor - für jede Challenge eine Investition. ;)
Aber vielleicht kommt es ja auch ganz anders ... Ich liebe es, mich einfach von den Buchhandlungen leiten zu lassen (vorausgesetzt, die Auswahl ist gut).

Der Blog wird nun auch wieder richtig gepflegt werden, ich habe so einige Themen, die darauf warten, zu Posts verarbeitet zu werden (das klingt irgendwie seltsam, aber egal). Mein Rezensionsstapel ist auch wieder enorm gewachsen ... Ist das normal, dauerhaft Rezensionen ausstehen zu haben?

Und nun schreibe ich den Post und vernachlässige die Zeit total - ich sollte langsam mal zur Arbeit aufbrechen. Morgen werdet ihr dann bestimmt erfahren, ob und welche Bücher den Weg in mein Regal gefunden haben. :)

Viele Grüße
Miyann

[Challenge] Oldie but Goldie

Hallo ihr Lieben!

Ich werde an einer neuen Challenge teilnehmen, und zwar der "Oldie but Goldie"-Challenge von Kaugummiqueen. Sie hat sich nämlich was Tolles ausgedacht, das einem sehr viel Freiraum bietet. Das Ziel der Challenge ist es, vier Bücher zu lesen, die vor 1990 veröffentlicht wurden. Dafür haben die Teilnehmer sechs Monate Zeit. Start der Challenge war der 1.2.2013. :)

Zur Zeit habe ich glücklicherweise meine Bücherregale um mich und überlege schon, was ich von meinem SUB verwerten könnte. Ich denke, dass ich mir auf jeden Fall Klassiker vornehmen werde. Vielleicht auch ein paar jüngere, etwas von Frisch, Brecht, Hesse oder so. Da habe ich einiges zur Auswahl und kann gleich mal einige Bildungslücken stopfen. :)

Also sage ich mal: Vielen Dank, Kaugummiqueen, für die tolle Challenge. Ich freue mich bereits auf die Bücher. :)

Viele Grüße
Miyann

[Statistik] Monatsübersicht Januar 2013


Hallo!

Nun kommt also wieder eine Statistik. Der Lesemonat sieht gar nicht so schlecht aus, wie gedacht. Ich stelle fest, dass ich wieder mehr lese, seit ich blogge. Ich nehme mir auch wieder mehr Zeit für Bücher und denke intensiver darüber nach. Das ist wirklich toll. :)

Ich hoffe, dass ich in nächster Zeit den Blog etwas mehr bespaßen kann, denn nächste Woche geht es in meine Studienstadt, d.h. ich habe über eine Woche frei. Gut, es ist kein Urlaub, mich erwarten zwei sehr lernintensive Prüfungen, aber ich denke dennoch, dass zwischendurch mal ein bisschen Zeit für Blogeinträge sein wird. Zumindest hoffe ich das, noch denke ich optimistisch.

Außerdem werde ich meine Wohnung und meine Bücher wiedersehen! Ich freue mich total, denn beides vermisse ich sehr. :)
Ich hoffe, ihr hattet einen guten Lesejanuar (und auch sonst einen guten Januar). Geht es euch auch noch so, dass es irgendwie seltsam ist, 2013 zu schreiben?

Viele Grüße
Miyann



Überraschung des Monats: 

Oha, eine schwere Sache. Die größte Überraschung war wohl Totenbraut, aber das für mich beste Buch des Monats war Alle meine Wünsche. Das gefällt mir rückblickend immer besser. 

Enttäuschung des Monats:

abend um 10. Das Buch hat mich einfach überhaupt nicht angesprochen und hat sich sehr in die Länge gezogen.



Grégoire Delacourt. Alle meine Wünsche. 
Wie froh ich bin, dieses kleine Büchlein mit auf meine Zugfahrt genommen zu haben! Sonst kann ich im Zug nicht so gut lesen, aber dieses hier hat mich sozusagen durchgezogen.

Fazit:
Ein tolles Buch, interessant zu lesen, wie aus dem Leben gegriffen, regt zum Nachdenken an. Auch wenn die Thematik um den Lottogewinn erst etwas abgegriffen wirkt.

Hier ist die dazugehörige Rezension.






Kate de Goldi. abend um 10.
Hm, dieses Buch hat mich wirklich absolut nicht angesprochen. Es konnte mich in keiner Weise fesseln. Genau genommen habe ich mich vielmehr durchgequält ...

Fazit:
Die Grundidee finde ich wirklich gut, an sich passt die Darstellung auch, aber einige Dinge sorgten dafür, dass mir das Lesen keinen Spaß gebracht hat. Nicht mein Buch, leider.

Hier findet ihr die Rezension zu dem Buch.






Nina Blazon. Totenbraut.
Da bin ich echt froh, dass ich dieses Buch so günstig entdeckt habe, sonst hätte ich es mir trotz der vielen begeisterten Stimmen wohl nie gekauft.

Fazit:
Ein tolles Buch, mir gefällt die Atmosphäre, die Handlung, die Charaktere und ja, die ganze Thematik. Toll gemacht!

Eine Rezension wird es vielleicht noch geben, im Moment bin ich mir etwas unsicher. Ich denke, es wird schwer, ohne Spoiler zu schreiben.





Juli Zeh. Nullzeit.
Ich mag Juli Zeh. Bisher haben mir alle ihre Bücher gefallen, einfach, weil sie ungewöhnlich sind und sich interessanten Themen beschäftigen. Nullzeit ist nun das erste Buch von ihr, das meine Meinung nach ein bisschen mehr Mainstream ist - aber das muss ja keinesfalls schlecht sein.

Fazit:
Ein spannendes Buch, toll geschrieben.

Die Rezension könnt ihr hier finden.






Gerd Ruebenstrunk. Der letzte Zauberlehrling.
Wie konnte ich das Buch nur so lange auf meinem SUB vergammeln lassen? Unglaublich, dabei hat das Lesen so viel Spaß gebracht!

Fazit:
Ein lustiges, unterhaltsames Buch. Das Setting und die Charaktere haben mir besonders gut gefallen.

Hier ist die Rezension.






Yann Martel. Schiffbruch mit Tiger.
Das Buch kennt wahrscheinlich jeder so vom Hörensagen. Ich habe es nun tatsächlich wegen des Kinofilms gelesen, den ich bisher aber leider noch nicht gesehen habe.

Fazit:
Ein wirklich interessantes Buch, spannend und fesselnd, gleichzeitig ist die Grundidee sehr faszinierend. Ja, hat mir gefallen.

Ich hoffe, dass ich hier für eine Rezension mal die richtigen Worte finde. ;)