[Hörbuch] Wassermanns Zorn



Andreas Winkelmann
Wassermanns Zorn
Gelesen von Simon Jäger
Argon Verlag
CD: 19,95 € / Download:15,95 €
ISBN 978-3-8398-1188-7
23. August 2012
6 Stunden 46 Minuten
6 CDs

Inhalt


In dunklen Gewässern lauert das Grauen ...

Eingekeilt zwischen Baumwurzeln und Treibgut liegt im seichten Teil des Sees eine Frauenleiche – ertränkt. Gleich an ihrem ersten Tag im Morddezernat muss sich Manuela Sperling mit dieser toten Prostituierten und einer irritierenden Spurenlage befassen: Das Wasser in der Lunge des Mordopfers stammt nicht aus dem See, und auf dem Bauch der toten Frau prangt eine grausige Botschaft – ausgerechnet an Manuelas Chef, Kriminalhauptkommissar Eric Stiffler. Bald steht Manuela mit ihrem Eifer im Präsidium allein da, nur Kollege Peter Nielsen ist auf ihrer Seite. Da ertrinkt erneut eine junge Frau im See, direkt vor Manuelas Augen. Und ihr Chef dreht durch ... (Quelle)

[Statistik] Monatsübersicht November 2013

Guten Tag!

Zunächst einmal wünsche ich euch einen schönen ersten Advent! Ich  habe dieses Jahr tatsächlich mal ein wenig Weihnachtsdeko - einen Stern im Fenster, den typischen Adventskalender von meiner Mutter, Plätzchen (ja, wenn die Dose schick ist, zählt das auch zu Deko) und ich habe gestern einen Weihnachtsstern gekauft. Also die Pflanze, ich hoffe, sie überlebt. Und heute morgen gab es ein richtiges schönes Adventsfrühstück. Den Weihnachtsmarkt habe ich dieses Jahr sogar auch schon besucht und Glühwein getrunken. Ich hoffe, ihr habt einen ähnlich guten Einstieg in die Weihnachtszeit gehabt. :)

Nun komme ich aber zur Monatsstatistik, die etwas mau ausfällt - lediglich zwei Bücher habe ich im Monat November gelesen. Dafür waren es zwei sehr unterschiedliche Bücher, die mir beide gut gefallen haben.

Warum nur zwei Bücher? Leider bin ich immer noch recht stark in die Uni eingebunden, meine Bachelorarbeit fordert recht viel Aufmerksamkeit. In diesem Monat werde ich meine Interviews führen, parallel zu diesem Blogpost überarbeite ich derzeit noch meinen Leitfaden. Aber es wird!
Und ich habe die Hoffnung, in diesem Monat mehr Bücher zu schaffen, immerhin stehen ja auch ein paar freie Tage an. :)

Viele Grüße
Miyann



Überraschung des Monats: 


Hier sollte Warm Bodies stehen. Ein gutes Buch. :)

Enttäuschung des Monats:


Da gab es diesen Monat keine.

[Buchplausch] Vom Lesen in fremden Sprachen

Hallo ihr Lieben!

Wie ihr seht, gibt es seit heute bei mir eine neue Kategorie namens Buchplausch. Worum geht es hier? Eine ganz genaue Einordnung kann ich gar nicht vornehmen, aber ich wollte eine Kategorie haben, bei der ich über meine aktuelle Lektüre, Lesegewohnheiten oder Kaufwünsche sprechen kann. Nur Rezensionen sind ja auf Dauer auch langweilig.
Also: Willkommen Buchplausch!

[Rezension] Himmelsfern



Jennifer Benkau
Himmelsfern
Script5
18,95 €
ISBN 978-3-8390-0143-1
1. Auflage 16. September 2013
496 Seiten
Gebunden





Inhalt


Nachdem Noa bei einem Zugunglück von einem Unbekannten gerettet wurde, begibt sie sich auf die Suche nach ihrem Schutzengel. Dass sie dabei zwischen die Fronten zweier seit Jahrhunderten verfeindeter Fraktionen gerät, kann sie nicht ahnen. Und dass sie dabei ihre erste große Liebe kennen lernt, auch nicht. 

Wenn schlimme Dinge passieren, verzerrt sich oft das, was man für die Realität hält, und das Unterbewusstsein pflanzt einem akzeptable Fantasien in den Kopf. Wahrheit? Indiskutabel. 
Als ich meinen Bruder damals leblos in seiner Wiege vorfand, war es genauso gewesen. Ich sah den unnatürlichen Graustich in seinem Gesichtchen und für einen Sekundenbruchteil war es ganz deutlich. Unter der wächsernen Haut regte sich kein Leben mehr.
Mein Gehirn ließ den Gedanken allerdings nicht zu, sondern sagte: Er schläft doch nur, er schläft nur! So lange, bis ich die Worte schrie. Stundenlang. 
S. 11

[Buchmesse] Frankfurter Buchmesse 2013 - Bericht Teil 1

Guten Tag!

Mittlerweile ist auch schon wieder beinahe eine Woche ins Land gezogen, seit ich die Buchmesse besucht habe. Dummerweise habe ich gerade mein Notebook nicht zur Hand und mein Netbook tut sich mit Fotos etwas schwer. Aus dem Grund kommt mein Bericht in mehreren Teilen.



Heute geht es um den Besuch am Script5-, bzw. Loewe-Stand. Dort war ich bei der Lesung von Jennifer Benkau von "Himmelsfern" und habe anschließend mein zuvor gekauftes Exemplar signieren lassen.

[Buchmesse] Frankfurter Buchmesse 2013

Hallo!

Auch ich bin dieses Jahr wieder auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs. Am Freitag (also heute) geht es schon los, dann fahre ich gen Mainz, um einige Freunde zu treffen und am Samstag und Sonntag mache ich die Messe unsicher.

[Rezension] Black Box



Jennifer Egan
Black Box
Schöffling & Co.
9,95 €
ISBN 978-3-89561-251-0
1. Auflage 7. August 2013
96 Seiten
Gebunden




Inhalt


Eine namenlose, auf sich gestellte Frau ist auf einen hochrangigen Verbrecher angesetzt: Ihre Aufzeichnungen entfesseln eine atemberaubende, von Agententhrillern inspirierte Verfolgungsjagd, offenbaren dabei aber auch schonungslos den Umgang mit weiblicher Schönheit und technisch aufgerüsteten Körpern – eben als BLACK BOX. (Quelle)

Menschen sehen nur selten so aus, wie man es erwartet, selbst wenn man Fotos von ihnen kennt.

Die ersten dreißig Sekunden einer Begegnung sind die entscheidenden.

In diesen Sekunden kommt es darauf an, dir ein Bild von deinem Gegenüber zu machen und dich selbst nach außen hin darzustellen.

S. 7

[Bla] Der Herbst kommt


Hallo ihr Lieben,

der Herbst kommt, wie ihr sicher schon bemerkt habt. Ich gebe zu, ich betone mit diesem Bild eher die positiven Seiten des Herbstes und vielleicht ist es auch dem Spätsommer zuzuordnen. Aber ich dachte, ich verbreite mal ein wenig positive Energie, wenn es vor meinem Fenster nur grau aussieht.

Bei mir war es recht lange sehr still auf dem Blog. Das lag zum einen an der Uni, die mich letztes Semester schon sehr gefordert hat, aber auch ein paar andere Faktoren spielten noch hinein.

Jetzt will ich mich mal langsam an einer Reanimation versuchen, aber ich garantiere nicht für deren Gelingen, denn dieses Semester sieht es nicht unbedingt besser aus.

[Statistik] Monatsübersicht Mai 2013

Guten Tag!

Ich vernachlässige den Blog gerade sehr, obwohl ich Besserung gelobt habe ... Aber derzeit ändert sich bei mir privat sehr viel, die Uni nimmt auch ihre Zeit in Anspruch - und diese beiden Faktoren beschäftigen mich so sehr, dass ich sogar kaum zum Lesen komme.

Tatsächlich, ich habe diesen Monat nur zwei Bücher geschafft und ein drittes angefangen. Es gibt im Moment Tage, an denen ich gar nicht lese. Das ist für mich extrem ungewohnt, aber es hat sich so ergeben. Dementsprechend wenig gibt es natürlich über Bücher zu erzählen.

Dennoch werde ich mich bemühen, wenigstens mal einen Beitrag in der Woche zu schreiben, so als Lebenszeichen ... :)

Viele Grüße
Miyann



Überraschung des Monats: 

Das war in diesem Fall Bitterzart. Das Buch gefiel mir tatsächlich überraschend gut.

Enttäuschung des Monats:

Bei zwei Büchern Auswahl kann hier nur Der unausweichliche Tag stehen. Hier habe ich mir tatsächlich mehr erhofft.

[Rezension] Bitterzart



Gabrielle Zevin
Bitterzart
Fischer FJB
16,99 €
ISBN 978-3-8414-2130-2
1. Auflage Mai 2013
544 Seiten
Ab 14 Jahren
Gebunden 






Inhalt


In der nahen Zukunft herrscht in New York ein Leben, das von Rationierungen und Verboten geprägt ist. So darf jeder täglich nur 90 Sekunden duschen und Schokolade und Kaffee gelten als Rauschmittel und ihr Verzehr ist verboten.
In dieser Welt lebt die 16jährige Anya Balanchine. Ihr Familienhintergrund ist nicht ganz einfach: Ihr Vater war der Anführer des Balanchine-Schokoladenimperiums, eines russischen Mafiaclans, der mit der illegalen Schokolade handelt. Nun lebt sie gemeinsam mit ihrer Großmutter und ihren beiden Geschwistern fernab des Familiengeschäfts und versucht sich aus allem rauszuhalten - was manchmal nicht so einfach ist, wie gedacht. 

Wir waren gerade heimgekehrt von einem Mondscheincafé (einem Lokal mit illegalem Kaffeeausschank), das sich am University Place im Kellergeschoss einer Kirche befand. Das war zu der Zeit , als Koffein gesetzlich verboten war, so wie tausend andere Dinge (Papierbesitz ohne Genehmigung, Handys mit Kamera, Schokolade und vieles mehr). Die Gesetze änderten sich derart schnell, dass man Verbrechen begehen konnte, ohne es überhaupt zu ahnen. 
S. 11

[Fundstücke] Rezepte sammeln mit foodboard.de

Nachdem in dieser Kategorie lange nichts mehr von mir zu hören war, möchte ich euch nun mal eine Rezepteseite vorstellen, die mir eine Freundin empfohlen hat. Ich liebe ja Online-Rezept-Datenbanken, ich denke, dass ich ohne Chefkoch bei weitem nicht so viele leckere Rezepte hätte.
Foodboard probiert nun etwas Neues aus: Es kombiniert eine gut laufende "Pin-Plattform" wie Pinterest mit einer Rezeptdatenbank. Man kann also seine eigenen Boards zu eigenen Kochthemen erstellen und tolle Rezepte dort anpinnen.

[Rezension] Der Maskenmörder von London



Nina Blazon
Der Maskenmörder von London
Sauerländer | Ravensburger
14,90 € | 6,95 €
ISBN 978-3-7941-7050-4 | 978-3-4735-82840
1. Auflage 2007
240 Seiten | 288 Seiten
Gebunden | Taschenbuch






Inhalt


Wir befinden uns in London im Jahr 1734. Der Sänger Giacomo Amorelli begeistert die Menschen mit seinen Auftritten, doch als sein größter Konkurrent Ferrante während einer Vorstellung zu Tode kommt, wird der Star als erster verdächtigt. Lucius, ein junger Adeliger, will nicht an Amorellis Schuld glauben und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln ... 

Lucius erstarrte und schnappte nach Luft. Selbst von hier aus erkannte er das silberblaue Theatergewand und den schleifenverzierten Schuh mit hohem Absatz. Ferrante! Doch mehr als der Anblick des verhüllten Körpers erschreckte Lucius das abgeschnittene Seil, das auf dem Boden lag. 
S. 17

[Statistik] Monatsübersicht April 2013


Hallo!

Nachdem ich den Blog nun wirklich lange vernachlässigt habe (und nicht nur den Blog, das Lesen allgemein, wie man an dem kleinen Lesevolumen im April sieht), werde ich mich nun aber wirklich bemühen, wieder häufiger von mir hören zu lassen.

Ich habe schon einige Rezensionen vorbereitet, die nur noch darauf warten, gepostet zu werden!

Rechts seht ihr die Bücher meines Lesemonats. Nicht viel, aber dafür viele Goldstücke, ein schlechtes Buch war diesmal wirklich nicht dabei. 

Und nun geht es hinter dem Pfeil weiter mit meiner üblichen Statistik. :)

Viele Grüße
Miyann

[Aktion] Blogger schenken Lesefreude - Die Auswertung

Hallo,

nun wird also entschieden, wer "Hard boiled Wonderland und das Ende der Welt" gewinnen wird. Gestern habe ich es leider nicht mehr geschafft, weil ich den ganzen Tag unterwegs war, ich entschuldige mich vielmals! Erst wollte ich ein Video drehen, aber da das ganze doch etwas aufwändiger ist, habe ich nun random.org besucht. *trommelwirbel*

[Blog] Es wird Zeit für ein neues Design!

Guten Abend!

Es wird Zeit für ein neues Design, das denke ich schon seit einigen Tagen. Nun habe ich mir endlich die Zeit genommen und mal wieder ein wenig gebastelt. Genaue Vorstellungen hatte ich nicht - außer, dass ich die alten Farben übernehmen wollte, damit es keine zu große Umstellung wird. 

Dennoch gibt es natürlich einige Änderungen, wie zum Beispiel das nach rechts ausklappende Menü oder die neue Datumsanzeige. Außerdem werde ich in Zukunft (sowie rückwirkend) Jumb-Breaks in meinen Rezensionen einfügen - ich denke, das wird zuträglich für die Übersichtlichkeit des Blogs sein. Derzeit sind die Beiträge doch sehr lange, das gefällt mir nicht so gut. 

Hier könnt ihr einmal sehen, wie es mit den neuen Jump-Breaks aussehen wird: 

Außerdem habe ich ein paar kleine Social-Media-Buttons eingefügt, auch wenn meine Aktivität dort besser sein könnte. Dennoch gefallen sie mir so sehr viel besser als vorher. ;)
Also, ich hoffe, euch gefallen die Änderungen und ihr seid nicht zu verwirrt. Ich nehme auch gerne noch Verbesserungsvorschläge an, wenn ihr Ideen habt oder euch etwas nicht so gut gefällt. Man kann alles ändern. :)

Viele Grüße
Miyann

[Aktion] Blogger schenken Lesefreude - Gewinnspiel

Guten Morgen!

Heute ist es also so weit, der Welttag des Buches ist endlich da. Ich finde es immer noch beeindruckend, wie viele Blogs nun bei der "Blogger schenken Lesefreude"-Aktion mitmachen - 1008 Blogs stehen auf der Teilnehmerliste.

Nach langer Überlegung habe ich mich für folgendes Buch entschieden: Hard boiled Wonderland und das Ende der Welt von Haruki Murakami. Dies ist immer noch mein unumstrittenes Lieblingsbuch von Murakami. Noch dazu ist es wirklich ungewöhnlich und hat mich noch lange nach dem Lesevergnügen beschäftigt.

Für Interessierte kopiere ich nochmal eine Inhaltsangabe zu dem Buch hier herein:

Haruki Murakami verbindet in seinem Roman zwei Welten, von denen die eine Hard-boiled Wonderland und die andere Das Ende der Welt heißt: Er erzählt im Wechsel der Kapitel und der Zeiten von zwei parallelen und wundersamen Reisen.
In einem futuristisch brutalen Tokyo der fernen Gegenwart, tobt ein Datenkrieg zwischen dem „System" der Kalkulatoren und einer Datenmafia, der „Fabrik" der Semioten. Ein genialer und greiser Professor hat durch ein sicheres Codierverfahren im Unterbewusstsein allen Datendiebstahl unmöglich gemacht. Der Held und Ich-Erzähler überlebt die Bearbeitung seines Gehirns, aber nach einem Überfall auf das unterirdische Geheimlabor des Professors ist der implantierte „Psychokern" wie eine Bombe im Hirn nicht mehr beherrschbar.
Ein faszinierendes Leseabenteuer, rasant konstruiert zwischen den beiden Welten – einer realen an der Schwelle des Todes und einer anderen, zeitlos und zugleich seelenlos. (Quelle)

Ich hoffe, ich habe eure Neugier geweckt und ihr macht alle mit - dafür müsst ihr einfach nur einen Kommentar mit einem Wortlaut ála "Ich möchte mitmachen" unter dem Post hinterlassen. Ich würde mich freuen, wenn ihr dabei noch schreibt, ob ihr bereits etwas von Murakami gelesen habt und wenn ja, was euer Lieblingsbuch von ihm ist (das hat auf die anschließende Auswertung natürlich keinerlei Einfluss). :)

(Das Exemplar, das ich verlose, ist übrigens ganz frisch und ungelesen.)



Es gibt auch ein, zwei kleine Regeln zu beachten:

1. Wenn ihr teilnehmen wollt, müsst ihr in Deutschland wohnen, bzw. eine Versandadresse in Deutschland haben. Sonst übersteigen die Versandkosten am Ende den Wert des Buches.

2. Bitte kommentiert nur einmal um in den Lostopf zu kommen, mehrmalige Kommentare erhöhen nicht die Gewinnchancen - sie vermindern sie eher, denn dann fliegt ihr raus.

3. Ihr müsst kein Leser des Blogs sein, um an der Verlosung teilzunehmen.

4. Mitmachen könnt ihr bis zum 30.04.2013 um 12:00, die Auswertung werde ich dann am selben Tag vornehmen.

Edit: Es tut mir sehr leid, aber ich muss die Auslosung auf den morgigen Tag verschieben (1.Mai), da mir leider persönliche Dinge dazwischengekommen sind. Dann geht es aber wirklich los!

[Aktion] Blogger schenken Lesefreude - Die Buchauswahl oder die Qual der Wahl


Hallo ihr Lieben!

Heute habe ich einen kleinen Schreck bekommen, denn plötzlich fiel mir (aus heiterem Himmel) ein, dass ja schon bald der Welttag des Buches ansteht. Und ich habe mich ja für die tolle "Blogger schenken Lesefreude"-Aktion angemeldet, allerdings bisher ohne mich für ein Buch entschieden zu haben.

Ich habe schon viele Stunden damit verbracht, darüber nachzudenken, welches Buch ich verschenken möchte. Es sollte ein tolles Buch sein, entweder ein Buch aus der Kindheit, das ich sehr geliebt habe, oder eines, das mich als erwachsenen Leser beeindruckt hat.

[Fotos] Auf Wiedersehen, Winter!

Guten Tag!

Es tut mir leid, dass es derzeit so unglaublich still um mich ist, aber anders als gedacht (erhofft?), ist das Semester derzeit sehr voll und ich habe jeden Tag Termine und Treffen. Nicht, dass ich mich darüber beschweren will, es bringt viel Spaß, aber das Lesen und Bloggen bleibt dadurch auf der Strecke. 

Dennoch möchte ich euch mal wieder mit einem Post beehren und da ich gerade meine "Winterwunderland"-Fotos aus dem Urlaub sortiert habe, dachte ich, dass ich mal einige davon zeige - sozusagen als Gedenken an den Winter. Denn der ist ja nun wirklich vom Frühling (oder Hochsommer?) verdrängt worden. 

Noch lieber würde ich ja Frühlingsfotos zeigen, aber ich habe leider keine. Was soll man da machen?

[Rezension] Rubinrotes Herz, eisblaue See



Morgan Callan Rogers
Rubinrotes Herz, eisblaue See
Mare / Knaur
19,90 € / 9,99 €
ISBN 978-3-86648-131-2 / 978-3-426-50956-2
1. Auflage August 2010
432 Seiten
Gebunden / Taschenbuch
Verlagsseite 1 / 2





Inhalt


Ein Fischerdorf in Maine in den sechziger Jahren. Hier lebt die junge Florine geborgen bei ihren Eltern und Großeltern – bis ihre geliebte Mutter Carlie von einem Tag auf den anderen verschwindet. Auf einmal ist für Florine nichts mehr wie vorher, alle Nachforschungen führen ins Nichts, und die Frage, ob Carlie tot ist oder freiwillig ihr Zuhause verließ, wird Florine in den nächsten Jahren nicht mehr loslassen. Dass das Leben um sie herum weitergeht, empfindet sie als Zumutung: Ihr Vater nähert sich seiner Jugendliebe wieder an, ihre Großmutter altert zusehends, und ihr bester Freund interessiert sich nur noch für seine neue Freundin. Anrührend und schlagfertig erzählt Florine vom Erwachsenwerden und davon, was es heißt, sich selbst treu zu bleiben. (Quelle)

Ich rutschte auf einer vereisten Stelle aus, fiel auf den Bauch, und das kleine Herz glitt mir aus der Hand. Fluchend suchte ich im Schnee danach, fand es und drückte es an mich. Schließlich kam ich zu der Stelle, wo das Meer unablässig mit einem rasselnden Fauchen gegen die steilen Granitfelsen donnerte. Die Gischt bedeckte mein Gesicht mit eisigen Küssen.
S. 34

[Statistik] Monatsübersicht März 2013

Hallo!

Dieses Mal hat es mit dem pünktlichen Erscheinen der Lesestatistik leider nicht so richtig geklappt - aber was solls, dafür ist sie umso reicher an Büchern.

Die letzten zwei Wochen hatte ich leider entgegen meiner Annahme kein Internet, bzw. eines, dass mich verrückt gemacht hat, wenn ich es mal nutzen musste. Daher ist es hier recht leer geblieben und ich habe meine Nase in viele Bücher gesteckt. Sehr passend, dass ich vor dem Urlaub eine große Medimops-Bestellung aufgegeben habe.

Gestern ist die Uni aber wieder gestartet, also wird es hier nun wieder rund gehen. :)

Viele Grüße
Miyann



Überraschung des Monats: 

Hier muss diesen Monat auf jeden Fall Wächter des Morgen stehen. Habe ich erwähnt, dass ich Lukianenko liebe?
Außerdem hat mir Rubinrotes Herz, eisblaue See sehr gut gefallen.

Enttäuschung des Monats:

Der Maskenmörder von London war leider ein kleiner Reinfall. Außerdem war für mich das John-Green-Buch Eine wie Alaska wirklich enttäuschend ...

[Rezension] Zurück nach Hollyhill



Alexandra Pilz
Zurück nach Hollyhill
Heyne fliegt
16,99 €
ISBN 978-3-453-53426-1
1. Auflage 25. Februar 2013
352 Seiten
Gebunden
ab 14 Jahren




Inhalt


Wie weit würdest du gehen? Um das Geheimnis deiner Herkunft zu lüften, den Jungen deiner Träume zu bekommen und deine Freundin zu retten? Für die 17-jährige Emily werden diese Fragen plötzlich entscheidend, als sie nach dem Abitur in das geheimnisvoll einsame Dartmoor reist, um das Dorf ihrer verstorbenen Mutter zu finden. Ein Dorf, das auf keiner Karte eingezeichnet ist. Das jedoch genau der Junge kennt, der in Emily von der ersten Sekunde an Gefühle auslöst, die irgendwo zwischen Himmel und Hölle schwanken … (Quelle)

Emily überlegte einen Moment. Der Typ sah nicht aus wie ein Kettensägenmöder. Aber sie war in ihrem Leben noch nie nach 24 Uhr alleine U-Bahn gefahren, geschweige denn per Anhalter, und das würde sich heute nicht ändern.
S. 31

[Bla] Wo bleibt denn die Miyann?



Das ist eine gute Frage, die sich zum Glück sehr einfach beantworten lässt. Ich schreibe nächste Woche (mal wieder) eine Prüfung, auf die ich mich gerade vorbereite. Und da ich zusätzlich noch zur Leipziger Buchmesse fahren möchte, muss ich eine entsprechende Vorarbeit leisten.

Ihr seht vielleicht anhand der Zettel, dass diese Prüfung relativ umfangreich ist, auch wenn mein Ich (wie häufig vor Prüfungen) mal wieder eine Extremspaltung durchmacht. Ich stelle euch da mal kurz meine Gedankengänge dar:

Ich1: Oh man, das werde ich nie schaffen, scheiße, so viel Stoff.
Ich2: Ey, sei mal ganz gechillt, lies ein bisschen, guck ne Serie. Das wird schon irgendwie werden, bisher ging es doch immer irgendwie.
Ich1: Du meinst, ich soll ... nicht so viel lernen?
Ich2: Ja, das ist doch viel entspannter. Und wenn du am Ende die Prüfung verhaust, kannst du es wenigstens darauf schieben, dass du wenig gelernt hast. Dann bist du nicht zu blöd gewesen.

Und so weiter und so weiter. Ich bin leider ein Mensch, der sich meistens von Ich2 verführen lässt und dann eben nicht so viel lernt wie geplant, die richtige Prüfungsangst kommt meistens etwas zu spät. Mag daran liegen, dass ich es tatsächlich bisher immer irgendwie geschafft habe, ohne viel zu lernen.

Jedenfalls sitze ich nun schon seit ein paar Tagen an dem wundervollen (leider verknickten) Buch zum Thema Medienrecht und versuche ganz viele Inhalte in mein Hirn zu übertragen. Heute sollte ich dann tatsächlich mit dem Buch soweit durch sein, dann geht es daran, viel zu recherchieren, aktuelle Fälle zu suchen usw.
Denn ich weiß, dass der Prof gerne Fälle aus dem aktuellen Zeitgeschehen nimmt.

Nun wisst ihr, wo ich abgeblieben bin und meine Tage so fülle. (Okay, das klingt jetzt, als wäre ich hochmotiviert und würde 24 Stunden am Tag nur lernen - das stimmt so natürlich nicht.)
Ich freue mich auf jeden Fall, wenn ich nächste Woche diese Prüfung hinter mir habe, denn dann habe ich tatsächlich zwei ganze Wochen frei, bis die Uni wieder beginnt. Und das beste ist: Meine Eltern kommen zu Besuch und machen mit mir Urlaub. :)

Viele Grüße
Miyann

[Rezension] Rubinrot




Kerstin Gier
Rubinrot
Arena Verlag
15,99 €
ISBN 978-3-401-06334-8
1. Auflage Januar 2009
352 Seiten
Gebunden
ab 12 Jahren
Verlagsseite
Leseprobe





Inhalt


Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Dass man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert! (Quelle)


Die ganze Familie wartete darauf, das Charlotte schwindelig wurde. An manchen Tagen erkundigte sich Lady Arista - meine Großmutter - alle zehn Minuten, ob sie etwas spüre. Die Pause dazwischen nutzte meine Tante Glenda, Charlottes Mutter, um haargenau das Gleiche zu fragen.
Und jedes Mal, wenn Charlotte verneinte, kniff Lady Arista die Lippen zusammen und Glenda seufzte. Manchmal auch umgekehrt.
S. 14


Meine Meinung


Pünktlich zum Erscheinen des Kinofilms habe ich mir also die bekannte Edelstein-Trilogie vorgenommen, um die ich bisher immer misstrauisch herumgeschlichen war. Diese komischen Cover! Aber trotzdem höre ich überall begeisterte Stimmen. Also, was solls, die Bücher mussten her!
Und ich habe den ersten Band tatsächlich an zwei Tagen (und einer Nacht) durchgelesen. Gut, das ist auch auf die erhöhte Koffeinzufuhr gestern zurückzuführen, wegen der ich nicht schlafen konnte, aber nichtsdestotrotz ist das für mich (mittlerweile) Rekordzeit.

Ich hatte an das Buch ehrlich gesagt gar keine Erwartungen. Nachdem ich dann auch erste negative Rezensionen gelesen habe, war ich eigentlich davon überzeugt, dass es mir nicht gefallen würde. Tja - so kann man sich täuschen.

Ich habe mich die ganze Zeit hervorragend unterhalten gefühlt. Der Schreibstil ist sicher nicht außergewöhnlich, aber er lässt sich schnell und einfach lesen und hat tatsächlich meinen Humor getroffen. Die Charaktere fand ich allesamt sehr urig und speziell die Gruppe der "Ordensmänner" möchte ich unbedingt näher kennen lernen. Tante Glenda & Co. waren vielleicht ein wenig überzeichnet, aber das kann ich dem Buch verzeihen.
Sehr angenehm fand ich, dass auf die Dreiecksgeschichte verzichtet wurde. Wirklich, vielen Dank, denn so etwas kann ich nicht mehr lesen. Allerdings - vielleicht kommt es noch in den nächsten Bänden?
Die Liebesgeschichte fand ich schön unaufdringlich, sie stand nicht so sehr im Zentrum des Buches, wie ich angenommen hatte. Und durch den Witz der Erzählerin erschien mir das ganze auch nicht zu rosarot (trotz Coverfarbe).

Was mir außerdem ganz gut gefallen hat, ist die Zeitreise-Logik. Sicher, es ist schon alles recht einfach gestrickt (da ist Gwendolyns Unwissenheit natürlich sehr praktisch), aber ich konnte keine Logikfehler entdecken. Das ist bei Zeitreiseromanen ja wirklich nicht ganz einfach zu bewerkstelligen, früher oder später entdeckt man immer Lücken.
Bisher hatte ich stets angenommen, dass Gwendolyn sich quasi in der Vergangenheit verirren würde, umso überraschter war ich, dass dies nicht der Fall war und sich große Teile der Handlung in der Gegenwart abspielten. So entwickelte sich das Buch in eine ganz andere Richtung, als ich angenommen hatte, das fand ich super.

Nun komme ich mal zu den Negativpunkten: Zum einen erschien mir Gwendolyn zu jung. Sie wirkte auf mich eher wie zwölf als wie sechzehn. Aber das kann man sicher mit der jüngeren Zielgruppe entschuldigen. Dennoch fiel es mir die ganze Zeit schwer, ein optisch erwachsenes Mädchen vor Augen zu haben, das ist mir erst langsam gegen Ende gelungen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die schnelle Durchschaubarkeit der Story. Sie ist tatsächlich vorhersehbar. Komischerweise hat das meinem Lesespaß gar keinen Abbruch getan.
Die Story ist trotz der Seitenzahl überraschend kompakt, viel passiert wirklich nicht, aber dafür hat mir das Finale gut gefallen und ich habe Lust, gleich mit dem nächsten Band loszulegen.

Wieder bog ein Oldtimer um die Ecke. Ein seltsames Gefährt mit hohen Rädern und hellen Speichen. Ich blickte den Bürgersteig entlang - die Pfützen waren verschwunden. Und die Verkehrsschilder. Dafür war das Pflaster krumm und buckelig und die Straßenlaternen sahen anders aus, ihr gelbliches Licht drang kaum weiter als bis zum nächsten Hauseingang.
Tief in meinem Inneren schwante mir Übles, aber ich war noch nicht so weit, diesen Gedanken zuzulassen.
S. 49


Fazit


Ein tolles Zeitreisebuch für eine junge, weibliche Zielgruppe, an dem ich überraschend wenig auszusetzen habe. Wäre ich jetzt noch zwölf Jahre alt, hätte das Buch sicher die volle Punktzahl bekommen. Da ich nun aber etwas kritischer bin, bekommt es aufgrund der doch vorhandenen Schwächen vier Sterne.

  

[Filmvorstellung] Gegen die Wand




Gegen die Wand
Erscheinungsjahr: 2004
Laufzeit: 116 Minuten
FSK 12
Regie: Fatih Akın
Schauspieler:
Birol Ünel, Sibel Kekilli, u.v.m.







Inhalt


Sibel fühlt sich eingeschränkt in ihrer türkischstämmigen Familie. Obwohl sie in Deutschland geboren wurde, wird sie streng und traditionell erzogen. In ihr wächst der Wunsch auszubrechen. Nach einem Suizidversuch trifft sie in der Klinik auf den Deutschtürken Cahit, der unter Alkholeinfluss sein Autor gegen eine Wand gesteuert hat.
Sie entwickelt einen Plan: Mit Cahit möchte sie eine Scheinehe eingehen, um so als seine Mitbewohnerin endlich frei von allen familiären Zwängen sein zu können. Nachdem sie Cahit mit einem weiteren Selbstmordversuch unter Druck setzt, stimmt er.




Meine Meinung


Als ich den Film gestern beim Zappen zufällig auf 3Sat gesehen habe, musste ich ihn einfach sehen. Zu viel hatte ich schon darüber gehört und gelesen, um ihn jetzt links liegen zu lassen. Und ich muss sagen: Es hat sich gelohnt, ein wirklich beeindruckender Film. Identitätssuche, Selbstzerstörung, Liebe und Fremdzerstörung stehen hier im Mittelpunkt.

Der Film lebt durch seine starken Charaktere und damit einhergehend mit seinen starken Schauspielern. Wenn Sibel sagt: »Ich will leben, ich will tanzen, ich will ficken. Und nicht nur mit einem Typen.«, dann glaubt man ihr jedes Wort. Wenn Cahit sich im Drogenrausch verliert und Nachmittage damit verbringt, auf seiner Couch zu liegen, dann leidet man mit ihm und wünscht sich, etwas ändern zu können.
Und so taumeln die beiden gemeinsam - getrennt? - ihrem Untergang entgegen, auf der Suche nach etwas, das ihnen Halt gibt, nur um dem Verderben und der Selbstzerstörung immer näher zu kommen.

Neben der starken Präsenz der Schauspieler ist natürlich auch alles andere stark: Ohne eine tolle Kameraführung oder Regie oder natürlich das Drehbuch wäre dieser Film wohl nie so intensiv geworden. Trotz Müdigkeit habe ich keine Sekunde des Films verpasst, atemlos habe ich zugesehen, mitgelitten.


Fazit


Wenn ihr die Möglichkeit habt, diesen Film zu sehen, guckt ihn euch an, zu Recht hat er viele Preise gewonnen. Eine unglaublich intensive Filmkunst über die Selbstzerstörung. Ich würde gerne mehr zu diesem Film schreiben, aber er hat mich einfach sprachlos gemacht (was ein gutes Zeichen ist). Ich denke, ich werde noch lange über Sibel und Cahit nachdenken ...

[Rezension] Eine wie Alaska




John Green
Eine wie Alaska
dtv
8,95 €
ISBN 978-3-423-62403-9
1. Auflage Juni 2009
304 Seiten
Taschenbuch
ab 13 Jahren
Verlagsseite
Leseprobe





Inhalt


Miles hat die Schule gewechselt. Auf dem Internat verknallt er sich in die schöne Alaska. Sie ist das Zentrum ihres Sonnensystems, der magische Anziehungspunkt des Internats. Wer um sie kreist, ist glücklich und verletzlich gleichermaßen, euphorisch und immer nah am Schulverweis. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre Liebe. Miles ist fasziniert und überfordert zugleich. Dass hinter dieser verrückten, aufgekratzten Schale etwas Weiches und Verletzliches steckt, ist offensichtlich. Wer ist Alaska wirklich? (Quelle)


Ihr Mund war so nah, dass ich ihren warmen Atem in der Abendluft spürte, als sie sagte: »Das ist das Rätsel, verstehst du? Ist es das Labyrinth des Lebens oder des Todes? Wem will er entkommen - der Welt oder ihrem Ende?« Ich wartete darauf, dass sie fortfuhr, aber nach einer Weile begriff ich, dass sie von mir eine Antwort wollte.
S. 29


Meine Meinung


Endlich ist es mir gelungen, etwas von John Green zu lesen, der ja überall in den höchsten Tönen gelobt wird. Nicht sein "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", ich habe ganz langsam mit einem alten Werk von ihm angefangen, das schon als Taschenbuch erhältlich ist.
Ohne großes Vorwissen bin ich an das Buch herangegangen, ich wusste weder, worum es geht, noch, was vielleicht passieren würde. Ich war nur gespannt auf diesen bekannten Jugendbuchautoren John Green, von dem ich bisher nur einen "Kurzroman" gelesen habe.

Lange Zeit hat mich das Buch nicht unbedingt vom Hocker gerissen. Sprachlich ist es okay, aber teilweise wirkt mir die Jugendsprache nicht authentisch. Der Wechsel von hochgestochen zu lockerem Slang war mir zu krass. Dadurch entstand für mich ein stark konstruierter Eindruck. Keine Ahnung, ob das im Original besser gewesen wäre.

Aber nicht nur die Sprache wirkte auf mich unecht sondern auch die ganze Handlung. Der unbeliebte, unattraktive Junge wechselt von seiner alten Schule aufs Internat und wird dort dank Zimmergenossen in die Riege der ganz Coolen aufgenommen. Was heißt in dem Fall ganz cool? Sie geben sich gegenseitig bescheuerte Spitznamen, halten sich für intelligent (Sprache!) und konsumieren gerne Drogen. Allgemein stehen verbotene Sachen bei der kleinen Gruppe ganz hoch im Kurs. Hauptsache als Rebellen auffallen.

Dabei kreisen die drei Jungs aus der Gruppe wie Gestirne um die glänzende Sonne in ihrer Mitte, das Mädchen Alaska. Es entsteht ein Abhängigkeitsverhältnis, jeder scheint von ihr laben zu wollen, auch wenn sie extrem sprunghaft und kryptisch wirkt. Doch gerade dieses Kryptische zieht die Jungen an. Noch dazu ist sie natürlich unheimlich attraktiv - was auch sonst?
Dazu fand ich die Charaktere teilweise zu blass. Der Fokus lag auf drei Personen, alle anderen waren unbedeutend. Gut, das liegt wohl daran, dass die Geschichte aus Miles' Sicht erzählt wird und er alles außer Alaska uninteressant findet.

In dem Buch dreht sich nun alles darum, einen Sinn in Alaskas Handeln und Tun zu finden, sie zu verstehen. Typische Themen sind also das Erwachsenwerden, den Umgang mit den großen Fragen des Lebens und ja. Große Themen. Mir persönlich erschien das Buch aber oberflächlich, die tiefschürfend philosophischen Dialoge aufgesetzt. Ab der Hälfte des Buches kam nochmal ein wenig Schwung in die Handlung, aber auch dieser Schwung ließ schnell nach.

Ich denke, ich werde es nochmal mit einem anderen Roman von John Green versuchen, aber dieser hier war nicht wirklich mein Ding. Ich denke, es ist ein ordentliches Jugendbuch, an dem mich persönlich viele Dinge gestört haben, aber es hebt sich nicht unbedingt von anderen Jugendbüchern ab.
Ein Buch, das jetzt schon weiter aus meinem Kopf getrieben ist, als Bücher, die ich vor einem Jahr gelesen habe, was ich sehr schade finde.

Sie sah mich an und lächelte breit, so breit, dass das Grinsen auf ihrem schmalen Gesicht vielleicht dämlich ausgesehen hätte, wäre da nicht das unantastbar vornehme Grün ihrer Augen. Strahlend wie ein Kind unter dem Weihnachtsbaum sagte sie: »Ihr raucht zum Spaß, ich rauche, um zu sterben.«
S. 62


Fazit


Ein Jugendbuch, das sich an schweren philosophischen Themen versucht, aber dabei (für mich) nur guter Durchschnitt bleibt.

  

[Statistik] Monatsübersicht Februar 2013


Hallo!

Pünktlich zum 1. März kommt meine Lesestatistik vom Februar. Der Monat ist ja vergleichsweise kurz und ist noch dazu privat bei mir recht turbulent gewesen, aber ein paar Bücher habe ich trotzdem geschafft. Davon waren viele sehr kurz, daher sieht die Liste so unglaublich lang aus.

Viele Grüße
Miyann



Überraschung des Monats: 

Da würde ich zwei Bücher wählen. Zum einen Der seltsame Fall von Dr. Jekyll und Mr. Hyde und zum anderen Weiße Geister. Das erste Buch war einfach überraschend gut, es war wirklich ein interessantes Lesevergnügen, das mir besonders sprachlich sehr gefallen hat.
Weiße Geister bietet keinen leichten Einstieg, aber besonders im Nachhinein bietet der Roman so unendlich viel - ganz toll!

Enttäuschung des Monats:

Täter wie wir. Ein cooler Grundgedanke, aber überzeugen konnte mich das Buch leider nicht. Es war eher eine Pflichtübung als eine Lesefreude, auch wenn es nun nicht ganz schrecklich war.
Auch Breathe war für mich eher ... nicht so toll.



Brom. Der Kinderdieb. 
So viele gute Meinungen zu dem Buch haben mich neugierig gemacht. Also habe ich mir mal vorgenommen.

Fazit:
Besonders gut gefallen haben mir die Zeichnungen. Ja, wirklich, die waren toll. Auch die Charaktere und das Setting haben mir gefallen, aber so ganz warm geworden bin ich mit dem Buch nicht.
Dafür hat mir das Nachwort sozusagen "die Augen geöffnet" und ich habe mir vorgenommen, mehr Kinderbuchklassiker im Original zu lesen.

Eine Rezension gibt es (bisher) noch nicht.





Robert Louis Stevenson. Der seltsame Fall von Dr. Jekyll und Mr. Hyde.
Wie froh ich bin, dieses Buch im Regal gefunden zu haben! Ich muss gestehen, dass mir gar nicht bewusst war, dass ich es besitze. Die Auswahlgründe war letztendlich a) Robert Louis Stevenson und b) die geringe Seitenanzahl.

Fazit:
Ganz toll, eine interessante kleine Geschichte, die mir viel Spaß gebracht hat und noch dazu hervorragend geschrieben war.

Hier findet ihr die Rezension zu dem Buch.






Jonathan Stroud. Die Eisfestung.
Irgendwie dachte ich immer aufgrund des Covers, dieses Buch wäre ein Fantasybuch. Ich war so fest davon überzeugt! Und nein, es ist kein Fantasybuch. Blöde Covergestaltung.

Fazit:
Die Grundidee fand ich super, ebenso wie die Charaktere, aber mir wirkte alles etwas unausgereift. Letztendlich hat mich das Buch etwas ratlos zurückgelassen.

Zu dem Buch würde ich gerne noch eine Rezension schreiben.







Bart Moeyaert. Im Wespennest.
Ein Kauf für die CYA-Challenge. Ich hatte das Buch mal auf der dtv-Seite entschieden und habe es für interessant befunden, daher wurde es in der Buchhandlung gleich eingepackt.

Fazit:
Super geschrieben, leider war es mir etwas zu "kurzgeschichtig". Ich hätte mir noch einmal 100 Seiten mehr gewünscht.

Hier findet ihr die Rezension.




E.T.A. Hoffmann. Der Sandmann.
Ich wollte schon immer einmal etwas von E.T.A. Hoffmann lesen, also fiel die Wahl auf diese Klassiker. Bisher habe ich nur Der Sandmann gelesen, das Fräulein wartet noch.

Fazit:
Die Erzählung hat mir wirklich gut gefallen, die Struktur war sehr spannend. Und gruselig war es tatsächlich, wenn man mal über die "klassische Distanz" hinaussieht.

Ich weiß noch nicht, ob ich zu der Erzählung eine Rezension schreiben kann. Ich glaube, das wird kompliziert.


Boris Koch. Vier Beutel Asche.
Mein erstes NotizBuch! Ich war echt gespannt auf den Roman, denn er hat ja schon die unterschiedlichsten Bewertungen bekommen.

Fazit:
Mir persönlich hat das Buch echt gut gefallen. Die Charaktere und auch die Handlung wirkten authentisch. Ja, doch, mir gefiel es sehr gut.

Ich denke, hier wird noch eine Rezension kommen. Dummerweise habe ich mir keine Zitate rausgeschrieben.







Kim Fupz Aakeson. Täter wie wir.
Der kurze Klappentext hat mich echt angezogen. Im Nachhinein wünschte ich, ich hätte die Finger davon gelassen.

Fazit:
Ein Buch, das komplett in der ersten Person Plural geschrieben ist und in dessen Zentrum sieben Krawalljugendliche stehen. Sehr distanziert, nicht mein Ding.

Zur Rezension geht es hier entlang.







Sarah Crossan. Breathe.
Das Buch wird ja gerade sehr stark  von dtv beworben und ist (gefühlt) in aller Munde.

Fazit:
Typische Dystopie, das Setting fand ich toll beschrieben, die Charaktere blass, die Handlung sehr konstruiert und die Logikfehler ärgerlich. Hebt sich nicht positiv vom Einheitsbrei ab.

Da würde ich gerne nochmal eine Rezension schreiben.







Alice Greenway. Weiße Geister.
Ich muss gestehen, dass es sich hier um einen reinen Coverkauf handelt. Seit dieses Buch als Hardcover erschienen ist, möchte ich es unbedingt haben. Nun stand es in einer ganz tollen Buchhandlung - also eingepackt und mitgenommen.

Fazit:
Tolles Buch, sehr intensiv. Man taucht wirklich in eine ganz andere, spannende Welt ein. Alles wirkte sehr authentisch auf mich, ich fühle immer noch die Zerrissenheit der Protagonistin.

Ich hoffe, dass ich hier für eine Rezension mal die richtigen Worte finde. ;)



[Bla] Auf Wiedersehen, München, es war schön bei dir!



Hallo ihr Lieben!

Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, befinde ich mich derzeit in München und mache dort ein Praktikum.  Als Nordlicht ist das für mich schon "ziemlich weit unten". Nun neigt sich meine sechsmonatige Zeit hier dem Ende entgegen, die Kartons sind gepackt, ich lebe nur noch aus einem Koffer. 
Heute ist mein letzter Arbeitstag, morgen kommt die Post und holt meine Kartons und dann geht es zurück mit der Bahn in meine kleine aber feine Studentenstadt. 
Ich hoffe sehr, dass meine Kartons gut ankommen. Auf der Hinfahrt lief zwar alles gut, aber man weiß ja nie ... 

Die Zeit hier war wirklich schön, ich hatte erstaunlich wenige Verständigungsprobleme mit den Bayern (weniger als in Thüringen - aber das mag daran liegen, dass hier eben viele Zugezogene leben). In München habe ich mich auch sehr wohlgefühlt, aber ich bin da auch ein unkomplizierter Mensch, der wohl überall leben könnte. Nur die Preise ... Teuer ist diese Stadt wirklich. 

Aber es gibt viele tolle Sachen zu sehen, von denen ich leider nicht mal ansatzweise alle abgeklappert habe. Am Ende schien die Zeit zu reisen und es war eine Herausforderung, die Wochenenden gut zu planen. 
Ich habe es nicht mal ins deutsche Museum geschafft! Schande. 

Nun freue ich mich auf jeden Fall auf meine eigene Wohnung, meine Bücher, mein Bett, den schönen, sonnigen Ausblick aus meinem Zimmerfenster und alles, was ich sonst so vermisst habe. 

Die nächsten Wochen steht einiges an: Die Wohnung wieder einräumen, den Praktikumsbericht schreiben, für eine Prüfung lernen, zur Buchmesse fahren und außerdem kommen mich noch Ende März meine Eltern besuchen. Das wird großartig!
Im April wird dann wieder hochmotiviert ins Studium gestartet. Meine tollen Arbeitskollegen und auch die Arbeit werde ich sicherlich vermissen - aber ich habe auch wieder Lust aufs Studium. Ich denke, die kleine Pause war genau richtig. :)

Seid ihr schon mal in München gewesen (oder wohnt dort)? Wie gefiel/gefällt es euch? Habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht, wo ihr später gerne wohnen würdet, oder geht ihr da ganz spontan ran?

Viele Grüße
Miyann

[Rezension] Täter wie wir




Kim Fupz Aaakeson
Täter wie wir
dtv
6,95 €
ISBN 978-3-423-78270-8
1. Auflage Februar 2013
176 Seiten
Taschenbuch
ab 12 Jahren
Verlagsseite





Inhalt


Eine Gruppe Jugendlicher. Ihr letzter gemeinsamer Sommer. Und eine Schuld, die alle bis an ihr Lebensende miteinander verbindet. (Klappentext)

Wir hielten zusammen, das stand fest. Es gab alle möglichen anderen, mit denen wir nichts zu tun haben wollten, alle, die auf die Sønderhal-Schule oder die Margretheschule gingen, konnten uns mal am Arsch lecken. Wir rannten auch nicht mit Pakis oder Arabern rum, die waren doch nur krank im Kopf, einmal sahen wir, wie sie ein Mädchen zusammengeschlagen haben. [...]
Aber so etwas machten wir natürlich auch, wenn wir zusammen auf der Straße waren und da kamen welche in unserem Alter, dann kriegten die auch etwas zu hören, was ist los, habt ihr ein Problem, sollen wir reden, hä? Dann konnte man richtig sehen, wie sie schnell zu Boden guckten und es eilig hatten, es gab keinen, der sich mit uns anlegen wollte, das war ein verdammt gutes Gefühl.
S. 49f.


Meine Meinung


Im Mittelpunkt des Buches steht eine Gruppe jugendlicher Rebellen, die kurz vor dem Ende ihres ersten Schulabschnitts stehen. In Dänemark besuchen Jugendliche bis zur neunten Klasse gemeinsam eine Schule, danach können sie sich entscheiden, ob sie eine weiterführende Schule besuchen möchten. Auf die gemeinsame Zeit bis zu dieser Trennung wird in dem Buch genauer eingegangen.

Das Buch ist in verschiedene Abschnitte unterteilt wie Leute, Tiere, Sex, Tod, Geheimnisse. Hier wird mehr über das Lebens der Jugendlichen erzählt, Momente aus ihrer gemeinsamen Zeit oder auch Gewohnheiten, Einstellungen. Dabei gibt es keine spezielle Handlung, die verfolgt wird, man liest vielmehr kurze, nicht chronologische Abschnitte, in denen bestimmte Ereignisse oder Gedanken thematisiert werden.

Das ist das Auffällige an dem Buch: Es wird aus der 1. Person Plural erzählt. Das ist einerseits spannend, weil man stets die Clique als Ganzes wahrnimmt, andererseits fällt es so schwer, sich mit den Jugendlichen zu identifizieren. Alles bleibt seltsam fern, es war beinahe so, als würde ich einen Zeitungsartikel lesen. Auch wenn ein solcher Artikel sicher nicht so schnodderig geschrieben sein würde wie dieses Buch.
Die Sprache passte meiner Meinung nach gut zu dem Inhalt - ob das ein Lob ist, ist die nächste Frage. Sie war wirklich schnodderig, herablassend.
Die Jungsgruppe fühlt sich stark, unternimmt nur gemeinsam etwas und sie geben sich gerne rebellisch. Sie wollen cool sein und anerkannt werden. Dazu gehört ein offener Umgang mit Sex, Alkohol und Drogen genauso wie eine abwertende Grundhaltung gegenüber ihrer Umwelt. Respekt gegenüber ihren Mitmenschen ist ihnen vollkommen fremd.
Die Ursachen für diese Grundeinstellung werden nur grob angeschnitten. Bei einigen ist es ein schlechtes Elternhaus, wobei es hier verschiedene Varianten gibt, bei anderen bleibt es bis zum Ende im Dunkeln. Hier kann man die Ursache wohl im Gefühl der Stärke finden, das in der Gruppe entsteht.

Dass einem diese Gruppe wenig sympathisch ist, ist wohl von vornherein klar. Zusätzlich wird einem durch die Erzählform noch jede Möglichkeit zur Identifikation genommen - bis zum Ende war es mir nicht möglich, die einzelnen Gruppenmitglieder namentlich aufzuzählen und zu unterscheiden, zu ähnlich waren sie sich, zu distanziert waren ihre Erlebnisse.

Das besondere Ereignis, das auf dem Klappentext thematisiert wird, ereignet sich dann tatsächlich auf den letzten fünf (!) Seiten. Worauf es hinausläuft, war mir von vornherein klar, aber ich denke, man hätte noch mehr aus diesem Moment herausholen können. Spoiler:  Letztendlich ist es dieser Moment, in dem eine Grenze überschritten wird und in dem das "Wir"-Gebilde in ein "Ich" zerbricht. Mit dem Ende der gemeinsamen Schulzeit ist somit auch das Ende der Clique gekommen. 

Und nun? Ich sitze da und weiß nicht, was ich von diesem Buch halten soll. Die Grundidee finde ich extrem spannend. Ich muss auch zugeben, dass mich das Verhalten und die Einstellung der Jugendlichen wirklich schockiert hat. Die Darstellung ist sicherlich realistisch, dennoch fiel es mir schwer, das Buch zu lesen, in dem diese Abneigung gegen jeden anderen Menschen in jedem Wort spürbar war.
Sicherlich ist das ein schriftstellerisches Talent. Dennoch hat mich das Buch nicht wirklich gefesselt. Ich fand die Episoden aus dem Leben der Jugendlichen ganz unterhaltsam, aber die Distanz war mir persönlich einfach zu groß.

Wir waren häufig unterwegs, um zu glotzen, was denn sonst. Am Strand im Frühling oder im Sommer, auf dem Stadtfest, wir hielten immer nach Weibern Ausschau. Wir glotzten natürlich auch im Winter, nur da war es schwieriger, wenn man draußen war, sah man ja fast nur die Gesichter.
S. 120


Fazit


Eine interessante Grundidee, doch leider konnte mich das Buch nicht richtig fesseln. Es war interessant und einmal etwas anderes, die Distanz zu den Protagonisten war mir aber leider wirklich zu groß. Ich hätte mir den Umbruch in der Handlung früher gewünscht.

  

[Fotos] Schmetterlinge

Hallo ihr Lieben!

Letzte Woche war ich im Botanischen Garten, genauer gesagt bei einer Schmetterlingsausstellung. Was ich dort wollte? Fotografieren natürlich!

In der Ausstellung war es leider unerträglich voll, man ist kontinuierlich in einer Schlange gelaufen und hatte somit kaum Freiheiten; aber ein paar schöne Bilder sind trotzdem herausgekommen. Leider waren viele Leute nicht in der Lage die Hinweisschilder zu lesen und blitzten fröhlich herum ... Traurig. 

Insgesamt habe ich dort über 400 Fotos gemacht, dementsprechend lange hat das Aussortieren gedauert. Dennoch sind es nun einige Bilder geworden. Ich hoffe, die Menge stört euch nicht - ich habe schon so viele wieder rausgelöscht ... 

Eine vergrößerte Ansicht gibt es beim Draufklicken. 



Da sieht man mal, wie flauschig so ein Schmetterling sein kann. :)


Die grünen Falter haben es mir ja angetan, leider waren sie meist nicht in Reichweite oder sehhr gut getarnt. 


Noch ein Flauschfalter!


Die hier können sich auch echt gut tarnen. 



Hier kann man die schönen goldenen Staubpunkte erkennen. 






Hier ist gerade ein Schmetterling dabei, zu schlüpfen. Farblich sieht es auf jeden Fall schon mal großartig aus. :)

Das war die Auswahl. Ich hoffe, es waren euch nicht zu viele Bilder. Bald wird es sicher mal wieder einen Fotospost geben - Material habe ich eigentlich genug. Nur das Sortieren ist immer sehr zeitaufwendig. Mein Flickr-Account ist auch nur halbherzig gepflegt. 

Noch eine kleine Frage: Findet ihr die Größe so angenehm oder findet ihr es schöner, wenn die Fotos gleich größer sind? Dann würde ich nämlich mal entsprechend umstrukturieren. 

Viele Grüße
Miyann